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Modulationen

Dass wir Schwarz und Weiß nicht als Farben empfinden, hängt mit dem Aufbau unserer Augen zusammen, wo neben den Zapfen ein zusammenhängendes Netz von Stäbchen für das Schwarz-Weiß-Empfinden zuständig ist. Trotzdem werden sowohl in der Mode als auch in der Kunst oder im Design Schwarz und Weiß als eigenständige Farben eingestuft. Wenn eine Farbe mit Schwarz, Weiß oder beiden gleichzeitig (Grau) gemischt wird, entstehen sogenannte Modulationen, wie in den folgenden Abbildungen:

Modulationen von Rot

 
Modulationen von Grün

 
Modulationen von Blau

Die Modulationen sind sehr wichtig, denn man kann jede beliebige Farbe ermischen, wenn man von einer Primär- oder Sekundärfarbe ausgeht und eine passende Menge Schwarz und/oder Weiß beimischt.

Wie mischt man eine Farbe mit Weiß oder Schwarz?


 

Im obigen Farbmischer ist der Wert R=0, G=0, B=255 eingestellt, also reines Blau. Will man das Blau mit Weiß mischen, so muss der rechte Schieberegler (der kleine schwarze Pfeil) nach oben bewegt werden, will man es mit Schwarz mischen, so wird der Schieberegler runtergeschoben. Und schließlich, um das Blau mit Grau zu mischen, wird die Markierung im Farbfeld in Richtung "Grau" bewegt.
Am Farbwähler lässt sich das Mischen mit Weiß, Grau oder Schwarz in der Hell/Dunkel/Grau-Fläche einstellen: Ein Verschieben in Richtung "heller" entspricht dem Mischen mit Weiß, ein Verschieben in Richtung "dunkler" entspricht dem Mischen mit Schwarz und ein Verschieben im Bereich "grauer" entspricht dem Mischen mit Grau.

 
 
 
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